Pressespiegel

Iris Wimmer: Silke Knetsch - Königlich zierend

Ein Halsschmuck, überzogen mit goldglänzendem Metallstoff, rollt vorsichtig seine Fühler aus. Ein Ring schwingt seine mit Ornamenten versehenen Flügel über mehrere Finger, ein anderer entfaltet sich wie eine aufblühende Blüte über der Hand.  Silke Knetsch mag die barocke Formensprache und deren oft üppige Elemente, doch gleichzeitig wirken ihre Schmuckstücke leicht und luftig.  Sie sollen in erster Linie schmücken und die Gestalterin nennt ihre Entwürfe sogar »königlich zierend«.  Attribute, die nicht immer zu den Arbeiten der Freiburger Goldschmiedin gepasst haben. Zu Anfang ihrer gestalterischen Tätigkeit war ihr Schmuck streng und architektonisch, was sich allmählich hin zu weichen, ornamentalen Formen wandelte. »Würde man heute meine Arbeiten nebeneinander stellen, könnte man sehen, dass sich das Stück für Stück so entwickelt hat«, sagt Silke Knetsch. Wichtig für diese Entwicklung sei vor allem ihr Studium an der Escola Massana in Barcelona gewesen. »Dort habe ich sehr viel experimentiert, sowohl mit Formen als auch mit Materialien.«

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