Pressespiegel

Iris Wimmer: Silke Knetsch - Königlich zierend

Das Experimentieren hatte es der Gestalterin schon zu Kinderzeiten angetan. Die Schmuckwerkstatt ihrer Eltern beide Goldschmiede war als Kind ihr Spielzimmer. Obwohl sie sich später auch in anderen künstlerischen Bereichen versuchte, kehrte sie immer wieder zum Schmuck zurück. »Es begeisterte mich, andere und auch mich selbst zu schmücken und mit wenigen Mitteln ein kleines Schmuckstück zu basteln«, erinnert sich die Gestalterin. »Ich hatte immer Freude daran, mit meinen Händen schöne Dinge zu schaffen, die ma stets bei sich tragen kann.« Die Freude für das Schöne drückt die Goldschmiedin bis heute in ihren Entwürfen aus.

Dabei lässt sie sich von Begebenheiten und Situationen des täglichen Lebens inspirieren oder entwickelt ihren Schmuck aus dem Spiel mit Material und Formen, bei dem sie »plötzlich etwas erkennt, dem ich folgen möchte«. Dabei verwendet sie bevorzugt Feingold und Silber, die in einer Schweißtechnik verarbeitet werden. Wichtig sind ihr auch edle Steine. »Ohne sie wurde meinem Schmuck etwas fehlen«, so die Goldschmiedin. Sie arbeitet jedoch auch mit anderen Materialien wie Stoff, Kunststoff, Kupfer und Blattgold. Die Erinnerungen oder Assoziationen, die Silke Knetsch dabei in ihren Schmuck hineinlegt, sind nur für sie selbst zu entschlüsseln und für den Träger oder den Betrachter nicht sichtbar was Silke Knetsch auch möchte: »Denn jeder soll mit meinem Schmuck etwas Eigenes und Persönliches verbinden.

© Iris Wimmer